Unsere Geschichte

Wir haben in Werkstätten mitgearbeitet, bevor wir eine Zeile Code geschrieben haben.

AutoLeitwerk ist nicht am Reißbrett entstanden. Es ist aus der Erkenntnis gewachsen, dass eine ganze Branche, die täglich mit High-Tech-Fahrzeugen arbeitet, ihren eigenen Betrieb noch mit Zettel, Whiteboard und Zuruf organisiert.

Der Auslöser

Bevor Kabara Digital und AutoLeitwerk entstanden, hatten wir bereits eigene Erfahrung im KFZ-Bereich — nicht als Berater von außen, sondern mit den Händen selbst in der Werkstatt. Genau diese Nähe zum Alltag einer Werkstatt hat uns etwas gezeigt, das von außen leicht zu übersehen ist.

Ein Fahrzeug, das in der Werkstatt steht, ist eines der technisch komplexesten Produkte, die ein normaler Mensch besitzt — Steuergeräte, Sensorik, Diagnosesysteme. Und trotzdem läuft die Organisation drumherum in vielen Betrieben komplett analog: Wer an welchem Fahrzeug arbeitet, steht auf einem Whiteboard. Der Status für den Kunden lebt im Kopf des Meisters. Die Reifeneinlagerung ist eine handschriftliche Liste im Ordner.

Ein Markt, der stehen geblieben ist

Fast jede andere Branche mit Terminen, Ressourcen und Kunden hat diesen Schritt längst gemacht. Der Friseur nebenan hat Online-Buchung. Das Restaurant verwaltet Tische und Reservierungen digital. Der Paketdienst zeigt in Echtzeit, wo die Sendung gerade ist. Nur die Werkstatt um die Ecke — die an einem BMW mit über hundert Steuergeräten schraubt — organisiert sich noch über Zuruf durch die Halle.

„Die Fahrzeuge sind in den letzten zehn Jahren digitaler geworden als je zuvor. Die Werkstatt drumherum ist stehen geblieben."

Das ist keine Kritik an den Betrieben selbst — die meisten Werkstätten sind handwerklich exzellent aufgestellt. Es gab bisher einfach kein Werkzeug, das für die Realität einer Werkstatt gebaut wurde, statt für ein generisches Büro.

Was uns konkret aufgefallen ist

WIE ES BISHER LÄUFT

  • Whiteboard zeigt nur den aktuellen Moment, nicht den Verlauf
  • Reifenlager als handschriftliche Liste, die nie ganz aktuell ist
  • Kunde ruft an, weil er den Status nicht kennt — Mechaniker unterbricht die Arbeit
  • Freie Hebebühne wird durch Rundgang statt auf einen Blick gefunden
  • Auftragshistorie eines Fahrzeugs steckt in Papierordnern

WORAUF WIR HINAUS WOLLTEN

  • Ein Status, der für Werkstatt und Kunde gleichzeitig sichtbar ist
  • Reifenlager mit Bestand und Lagerplatz auf einen Blick
  • Kunde verfolgt den Fortschritt selbst — ganz ohne Anruf
  • Hebebühnen-Übersicht zeigt frei/belegt in Echtzeit
  • Jedes Fahrzeug mit vollständiger, durchsuchbarer Historie

Warum wir AutoLeitwerk gebaut haben

Uns ging es nicht darum, Werkstätten eine weitere generische Software überzustülpen. Bestehende Lösungen sind oft für große Autohäuser mit eigener IT-Abteilung gemacht — zu komplex, zu teuer, zu weit weg vom Werkstattalltag. Wir wollten etwas bauen, das ein Meister ohne Schulung in der Hand hat und sofort versteht, weil es die Sprache der Werkstatt spricht: Aufträge, Hebebühnen, Reifen, Termine — nicht Tickets, Workflows und Dashboards.

AutoLeitwerk ist deshalb bewusst schlank gehalten: eine Tablet-Ansicht, mit der auch mit Handschuhen gearbeitet werden kann. Ein Kundenportal, das die immer gleichen Anrufe erspart. Eine Hebebühnen-Übersicht, die zeigt, was das Whiteboard nie konnte — den Verlauf, nicht nur den Moment.

0 Fremdkapital — aus eigener Werkstatterfahrung finanziert und gebaut
1 Branche im Fokus: KFZ-Werkstätten, nicht "irgendein Handwerk"
2026 Gestartet als AutoLeitwerk, Teil von Kabara Digital

Lerne uns und AutoLeitwerk kennen

Wenn du selbst eine Werkstatt führst und dich in dieser Geschichte wiedererkennst, zeigen wir dir gerne, wie AutoLeitwerk konkret bei dir aussehen würde.